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<title>Vertrag von Weingarten</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Vertrag von Weingarten</span></h1>
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</div>
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<p>Der <b>Vertrag von Weingarten</b>, auch <b>Weingartener Vertrag</b> genannt, wurde während des <a href="Deutscher_Bauernkrieg" title="Deutscher Bauernkrieg">Deutschen Bauernkrieges</a> am 17. April 1525<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in <a href="Weingarten_(W%C3%BCrttemberg)" title="Weingarten (Württemberg)">Weingarten</a> (<a href="Oberschwaben" title="Oberschwaben">Oberschwaben</a>) geschlossen und am 22. April formal besiegelt. Vertragspartner waren der Heerführer des <a href="Schw%C3%A4bischer_Bund" title="Schwäbischer Bund">Schwäbischen Bundes</a>, <a href="Georg_III._von_Waldburg" title="Georg III. von Waldburg">Georg III. Truchsess von Waldburg</a> (später „Bauernjörg“ genannt), und die Hauptleute der aufständischen Bauern des <a href="Seehaufen" title="Seehaufen">Seehaufens</a> aus den Gebieten am nördlichen <a href="Bodensee" title="Bodensee">Bodenseeufer</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er beendete die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Heeren ohne größere Gefechte und legte zugleich die Rückkehr zur alten Ordnung fest.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zustandekommen">Zustandekommen</h2></div>
<p>Beide <a href="Heer" title="Heer">Heere</a> standen sich an Ostern 1525 bei Weingarten gegenüber. Auf Seiten des Seehaufens leitete der Bermatinger Hauptmann <a href="Eitelhans_Ziegelm%C3%BCller" title="Eitelhans Ziegelmüller">Eitelhans Ziegelmüller</a> die Schlacht. Das 8000 Mann starke Heer des Schwäbischen Bundes war den rund 20.000 gut gerüsteten Bauern an Truppenstärke deutlich unterlegen und lag zudem in ungünstiger Stellung. Weitere Unterstützung durch die <a href="Allg%C3%A4uer_Haufen" title="Allgäuer Haufen">Allgäuer</a> und Hegauer Bauern war bereits unterwegs. Das erkannte der Heerführer des Schwäbischen Bundes und versuchte, eine militärische Eskalation zu vermeiden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Georg Truchsess von Waldburg legte Ziegelmüller den Entwurf für einen aus 15 Punkten bestehenden Vertrag vor. Die Vertragsverhandlungen, bei denen unter anderem Vertreter der <a href="Montfort_(Adelsgeschlecht)" title="Montfort (Adelsgeschlecht)">Grafen von Montfort</a> und des Rats der freien Reichsstadt <a href="Ravensburg" title="Ravensburg">Ravensburg</a> vermittelten, zogen sich in die Länge. Am 17. April nahmen die Bauernführer des Seehaufens die Bedingungen des Truchsess schließlich an. Anders als mit dem Truchsess vereinbart, weigerten sich die Bauern allerdings, ihre Waffen abzugeben. Die Oberallgäuer Bauern nahmen den Vertrag nicht an und ein Teil der Unterallgäuer fiel kurze Zeit später von ihm ab.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Warum die Bauern trotz ihrer militärischen Überlegenheit einen derart ungünstigen „Diktatfrieden“ akzeptierten, ist Gegenstand der Forschung. Der Historiker Elmar L. Kuhn sieht die Gründe in der Schwäche ihrer Führungsriege. Diese bestand überwiegend aus Vertretern des Kleinadels und dem Patriziat und fürchtete um den Verlust ihrer sozialen Stellung durch allzu militantes Vorgehen. Sie war daher gegenüber einer „gütlichen Einigung“ auch auf Kosten der ländlichen Unterschichten prinzipiell aufgeschlossen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dem Truchsess verschaffte der Vertrag die nötige Atempause, um sein Heer personell aufzustocken und damit weiter gegen andere Bauernheere zu ziehen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Zu Beginn des Vertrags wird den Bauern vorgeworfen, mit ihrer „Verschwörung“ einen Aufruhr verursacht zu haben, der gegen die <a href="Goldene_Bulle" title="Goldene Bulle">Goldene Bulle</a> und den <a href="Landfrieden" title="Landfrieden">Landfrieden</a> des Reiches verstoßen hat. Konkret wird ihnen die Absetzung ihrer Herren, Junker und Obrigkeiten und die Einnahme, Inbrandsetzung und Plünderung der „Schlösser, Märkte, Dörfer und Häuser ihrer Herren“ zur Last gelegt. Danach folgen 15 Vertragsartikel, die unter anderem beinhalten:
</p>
<ul><li>Die Heere der Bauernhaufen werden aufgelöst und erhalten freien Abzug.</li>
<li>Die Haufen müssen ihre Bündnisse beenden, wieder ihren Herren <a href="Huldigung" title="Huldigung">huldigen</a> und geloben, keine neuen Aufstände zu organisieren.</li>
<li>Alle gegenseitigen politischen und finanziellen Verpflichtungen der Bauernhaufen sind annulliert.</li>
<li>Die Bauern müssen wieder Abgaben leisten und eroberte Klöster, Schlösser, Ortschaften und Güter an die Besitzer zurückgeben.</li>
<li>Unabhängige Schiedsgerichte sollen künftig bei Streitigkeiten zwischen Bauern und <a href="Feudalherr" class="mw-redirect" title="Feudalherr">Feudalherren</a> entscheiden, wobei die Schiedsgerichtsvertreter Bürger aus der Stadt sein müssen.</li>
<li>Die Bauern müssen in ihren Gemeinden für die Einhaltung des Vertrags sorgen. Wenn eine Obrigkeit gegen den Vertrag verstößt, dürfen sie sich beim Schwäbischen Bund beschweren.</li></ul>
<p>Die Vereinbarung wurde schließlich am 22. April 1525 in Ravensburg durch neun Siegel beurkundet: Zunächst die Siegel der drei Feldherren des Schwäbischen Bundes (Truchsess von Waldburg als Oberstem Feldherren, <a href="Wilhelm_von_F%C3%BCrstenberg_(S%C3%B6ldnerf%C3%BChrer)" title="Wilhelm von Fürstenberg (Söldnerführer)">Graf Wilhelm von Fürstenberg</a>, dem Obersten der Berittenen und <a href="Frowin_von_Hutten_(um_1469)" title="Frowin von Hutten (um 1469)">Froben von Hutten</a>, Oberster der Fußknechte), gefolgt von den Siegeln der beiden Vermittler, dem Grafen von Montfort und der Reichsstadt Ravensburg.
Auf Seiten der Bauern gaben die Städte <a href="Markdorf" title="Markdorf">Markdorf</a>, <a href="Meersburg" title="Meersburg">Meersburg</a> und <a href="Tettnang" title="Tettnang">Tettnang</a> sowie Amann Käm von Weingarten, der Hauptmann des Klosters Weingarten, ihr Siegel.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zusätzlich wurden im Vertrag 45 Hauptleute in Vertretung von 21 Plätzen des Seehaufens und Teilen des Allgäuer Haufens namentlich aufgeführt, darunter der Hauptmann der Rappertsweiler Abteilung, Dietrich Hurlewagen, und Eitelhans Ziegelmüller, der bei der Schlacht Verhandlungsführer des Bauernheeres war.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Folgen">Folgen</h2></div>
<p>Nach dem Abschluss des Vertrags dauerte es mehrere Wochen, bis sich die Bauern wieder ihren Herren unterordneten. Der Seehaufen bestand noch bis Herbst 1525 formell fort. In Versammlungen wurde den Bauern von seinen Führern jetzt eingeschärft, den Vertrag zu beachten. Einige der Haufenführer machten in der Folge Karriere. Sowohl Hurlewagen als auch Ziegelmüller erhielten Zahlungen von der Obrigkeit für ihre Kooperation bei der Abwicklung der Revolution.
</p><p>Im Verlauf des Jahres kam es immer wieder zu einzelnen Aufständen und Meutereien, die blutig niedergeschlagen wurden. In <a href="%C3%9Cberlingen" title="Überlingen">Überlingen</a> wurden im Rahmen der <i><a href="Bodman-Ludwigshafen" title="Bodman-Ludwigshafen">Sernatinger</a> Meuterei</i> mehrere Bauernführer hingerichtet, deren Anhänger sich unter der Losung „Unsere Spieße und Degen stechen und hauen keinen Bauern“ weigerten, gegen ihre Bundesgenossen im Hegau zu kämpfen. Ende Juni beschwerten sich die Ausschüsse des Seehaufens in einem gemeinsamen Brief an den Schwäbischen Bund über die Repressalien einzelner Herrscher, die sie als Vertragsverletzung betrachteten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wenige Wochen nach Abschluss des Vertrags, im Mai 1525, zirkulierte die in Nürnberg gedruckte anonyme Flugschrift „An die Versammlung gemeiner Bauernschaft“, deren Autor vermutlich der von <a href="Huldrych_Zwingli" title="Huldrych Zwingli">Zwingli</a> geprägte reformierte Theologe <a href="Christoph_Schappeler" title="Christoph Schappeler">Christoph Schappeler</a> ist. Sie betont in Auseinandersetzung mit der lutherischen Lehre, dass die Obrigkeit nicht über dem Gesetz oder dem Evangelium stehen dürfe. Schappeler rechtfertigt den „gerechten Kampf der Bauern“ unter Bezugnahme auf die Forderungen der Zwölf Artikel und übt scharfe Kritik an Adel und Klerus, die von der eigentlichen Lehre des Evangeliums abgekommen seien und zur Tyrannei wurden. Die Bauern ruft er zur Einigkeit und Fortsetzung ihres Widerstands auf:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wenn jedoch eure Herren weiterhin Herren sein wollen und großen Unfug mit euch Armen treiben, entgegen der oben beschriebenen göttlichen Rechtslehre, dann folgt dem Beispiel Salomons: Schart euch mutig zusammen, bewaffnet euch mit dem Mut kühner Ochsen und Stiere, die sich treu in einem Kreis zusammenschließen und ihre Hörner hervorstrecken. Nicht um sich zu empören,
sondern allein, um sich vor den einfallenden Wölfen zu schützen.“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Der Historiker <a href="Max_Steinmetz_(Historiker)" title="Max Steinmetz (Historiker)">Max Steinmetz</a> sieht in Weingarten „die bisher schwerste Niederlage der Bauern, entstanden aus dem Verzicht auf den sicheren Sieg“, in deren Folge der Schwäbische Bund weitgehend freie Hand zur anschließenden Niederschlagung der Revolte der württembergischen und fränkischen Bauern erhielt, der mehr als 70.000 Menschen zum Opfer fielen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Weingartener Vertrag stellt somit einen Wendepunkt in der Geschichte des Bauernkriegs dar: Mit ihm sah sich das feudale Lager wieder die Oberhand gewinnen und vernetzte sich auch andernorts besser, teils konfessionsübergreifend – wogegen in der Folge auch <a href="Thomas_M%C3%BCntzer" title="Thomas Müntzer">Thomas Müntzer</a> nichts mehr auszurichten vermochte.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Sichtweise von <a href="Gerd_Schwerhoff" title="Gerd Schwerhoff">Gerd Schwerhoff</a> hingegen war die Situation nicht ganz so eindeutig, wenngleich die Kräfte der Aufständischen aus militärischer Sicht die besseren Ausgangsbedingungen hatten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dennoch führte der <a href="Vertrag" title="Vertrag">Vertrag</a> zu örtlichen Verbesserungen. Die Obrigkeit zeigte sich aus Angst vor neuen Erhebungen in der Vertragsregion tendenziell kompromissbereiter. Die Forderungen der <a href="Zw%C3%B6lf_Artikel" title="Zwölf Artikel">Zwölf Artikel</a> wurden jedoch nicht verwirklicht, die Leibeigenschaft blieb bestehen und auch die im Vertrag vorgesehenen Schiedsgerichte wurden nie eingeführt. Ihren Anführern warfen die Bauern vor, sie mit dem Weingartener Vertrag betrogen zu haben.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Martin Luther lobte den Vertrag als Modell für eine friedliche Konfliktlösung und „besondere Gnade Gottes, empfangen in dieser wüsten, greulichen Zeit“ und ließ ihn zügig mit einer eigenen Vorrede in Wittenberg nachdrucken. Im digitalen Landesarchiv Bavarikon kann eine Faksimileausgabe des Vertrags mit dessen Kommentierung eingesehen werden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gedenken">Gedenken</h2></div>
<p>Am Gebäude „Neuburger Hof“ am Münsterplatz war von 1952 bis in die 1990er Jahre ein mehrere Quadratmeter umfassendes Wandgemälde von Max Arnold angebracht, dass an den Vertrag von Weingarten erinnerte.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 9. Mai 2025 wurde in Weingarten ein Denkmal zum Weingartener Vertrag eingeweiht. Hierbei handelt es sich um einen kreisrund auf dem Boden des Münsterplatz aufgebrachten Schriftzug, der <i>„Damit Frieden, Ruhe und Einigkeit bewahrt werden, sollen wir…“</i> lautet (Auszug aus dem 13. Artikel des Weingartener Vertrags). Er beruht auf einem Entwurf des österreichischen Künstlers <a href="Marbod_Fritsch" title="Marbod Fritsch">Marbod Fritsch</a>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Bauernkriegshistoriker Elmar L. Kuhn kritisierte das Denkmal als Monument für ein „Siegerdiktat“, das fatal an die preußische Aufforderung „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“ erinnere. Bauern, die „eben nicht ruhig geblieben sind“ und für eine menschenwürdige Existenz gekämpft hätten, würden damit ins Unrecht gerückt und diffamiert.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der Einweihung des Denkmals kam es zu Protesten, unter anderem von Vertretern der <a href="Arbeitsgemeinschaft_b%C3%A4uerliche_Landwirtschaft" title="Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft">Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft</a> mit Schildern, auf denen „Vertrag Weingarten – Ein (be)trügerischer Friede!“ oder „Power to the Bauer“ stand.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Deutscher_Bauernkrieg" class="extiw external" title="s:Deutscher Bauernkrieg">Wikisource: Deutscher Bauernkrieg</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a href="Bernt_Engelmann" title="Bernt Engelmann">Bernt Engelmann</a>: <cite style="font-style:italic">Wir Untertanen. Ein deutsches Anti-Geschichtsbuch.</cite> Verlag Fischer, Frankfurt a. M. 1980.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Vertrag+von+Weingarten&rft.au=Bernt+Engelmann&rft.btitle=Wir+Untertanen.+Ein+deutsches+Anti-Geschichtsbuch.&rft.date=1980&rft.genre=book&rft.place=Frankfurt+a.+M.&rft.pub=Verlag+Fischer" style="display:none"> </span></li>
<li>Bernt Engelmann, <a href="G%C3%BCnter_Wallraff" title="Günter Wallraff">Günter Wallraff</a>: <cite style="font-style:italic">Ihr da oben – wir da unten</cite>. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1980.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Vertrag+von+Weingarten&rft.au=Bernt+Engelmann%2C+G%C3%BCnter+Wallraff&rft.btitle=Ihr+da+oben+-+wir+da+unten&rft.date=1980&rft.genre=book&rft.place=Reinbek+bei+Hamburg&rft.pub=Rowohlt+Taschenbuch+Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>Kreisarchiv Bodenseekreis (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Leben am See 11-2, Materialien zur Regionalgeschichte: Der Seehaufen im Bauernkrieg, Band 2</cite>. Friedrichshafen 1981.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Vertrag+von+Weingarten&rft.btitle=Leben+am+See+11-2%2C+Materialien+zur+Regionalgeschichte%3A+Der+Seehaufen+im+Bauernkrieg%2C+Band+2&rft.date=1981&rft.genre=book&rft.place=Friedrichshafen" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Elmar_L._Kuhn" class="mw-redirect" title="Elmar L. Kuhn">Elmar L. Kuhn</a>: <cite style="font-style:italic">Bauernkrieg im Linzgau.</cite> In: Dillmann, Erika (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Bermatingen. Heimatbuch zur 1200-Jahr-Feier</cite>. Bermatingen 1979, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>81–104</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Vertrag+von+Weingarten&rft.atitle=Bauernkrieg+im+Linzgau.&rft.au=Elmar+L.+Kuhn&rft.btitle=Bermatingen.+Heimatbuch+zur+1200-Jahr-Feier&rft.date=1979&rft.genre=book&rft.pages=81-104&rft.place=Bermatingen" style="display:none"> </span></li>
<li>Oberschulamt Tübingen (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Materialien zur Landeskunde und Landesgeschichte. Heft 4: Der Bauernkrieg im südlichen Oberschwaben.</cite><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Vertrag+von+Weingarten&rft.btitle=Materialien+zur+Landeskunde+und+Landesgeschichte.+Heft+4%3A+Der+Bauernkrieg+im+s%C3%BCdlichen+Oberschwaben.&rft.genre=book" style="display:none"> </span></li></ul>
<ul><li>Peter Blickle: <i>Der Bauernkrieg. Die Revolution des Gemeinen Mannes</i> (= Beck’sche Reihe – C. H. Beck Wissen Bd. 2103). 6., durchgesehene Auflage, C. H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-43313-9.</li>
<li>Elmar L. Kuhn / <a href="Peter_Blickle_(Historiker)" title="Peter Blickle (Historiker)">Peter Blickle</a> (Hg.): <i>Der Bauernkrieg in Oberschwaben</i>. Bibliotheca-Academica-Verlag, Tübingen 2000, ISBN 3-928471-28-7.</li>
<li>Michael Zuber: <i>Zur Einordnung von Martin Luthers Nachdruck des Weingartener Vertrages innerhalb seiner übrigen Bauernkriegsschriften</i>, in: <i>Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung</i>, 108. Jg. 1990, S. 81–88 (<a href="https://doi.org/10.57962/regionalia-19675" class="extiw external" title="doi:10.57962/regionalia-19675">doi:10.57962/regionalia-19675</a>)</li>
<li>Kreisarchiv Bodenseekreis (Hrsg.): <i>Leben am See 11-2, Materialien zur Regionalgeschichte: Der Seehaufen im Bauernkrieg, Band 2.</i> Friedrichshafen 1981.</li>
<li>Martin Luther: <i>Vertrag zwischen dem löblichen Bund zu Schwaben, und den zweyen hauffen und versamlung der Bauren am Bodensee und Algeu"</i>, Klug (Verlag), 1525 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bavarikon.de/object/LBC-HSS-00000BSB00096759?lang=de">Digitalisat</a>).</li>
<li>Johann Ernst von Pflummern: <cite style="font-style:italic">Volltext des Weingartener Vertrags vom 22. April 1525.</cite> In: Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Annales Biberacenses. Nachträge zu den „Annales Biberacenses“ 1519 – 1531</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3</span>, 2017, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>243–250</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.biberach-riss.de/PDF/Annales_Biberacenses_Nachtr%C3%A4ge_1519_1531_Band_3_Teil_3_.PDF?ObjSvrID=2940&ObjID=8832&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1692978024">biberach-riss.de</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Vertrag+von+Weingarten&rft.atitle=Volltext+des+Weingartener+Vertrags+vom+22.+April+1525.&rft.au=Johann+Ernst+von+Pflummern&rft.btitle=Annales+Biberacenses.+Nachtr%C3%A4ge+zu+den+%E2%80%9EAnnales+Biberacenses%E2%80%9C+1519+-+1531&rft.date=2017&rft.genre=book&rft.pages=243-250&rft.volume=3" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://umap.openstreetmap.de/de/map/denkmaler-und-museen-des-deutschen-bauernkrieges-1_94750">Karte der Denkmäler, Museen und Erinnerungsorte des Bauernkrieges</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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